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Geldanlagen

Ab sofort niedrigere Renditen bei der Bank of Scotland

13.01.2012 - Ab sofort niedrigere Renditen bei der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland gehört zweifellos zu den interessanteren Anbietern auf dem Festgeldmarkt und landete bisher mit ihren Zinsangeboten stets in der Spitzengruppe unseres Festgeldvergleichs. Nun hat die Bank jedoch ab heute die Festgeldzinsen für einige Laufzeiten leicht abgesenkt. Wer dort ab heute, den 13.01.2012, ein Festgeldkonto mit einer Laufzeit von 2 Jahren und jährlicher Zinsauszahlung eröffnet, erhält künftig nur noch eine Rendite von 3,25% statt wie bisher 3,50% pro Jahr. Auch die Anlagezeiträume von 3 Jahren (3,75% statt 4,00% pro Jahr) und 4 Jahren (4,10% statt 4,20% pro Jahr) wurden renditetechnisch leicht abgeschwächt. Wer die monatliche Zinsauszahlung wählt, muss zudem einen Zinsabschlag von jeweils 5 Basispunkten hinnehmen.
Die Bank of Scotland reagiert spät auf die EZB-Leitzinsentscheidung
Dieser Zinsschritt dürfte eine Reaktion auf die Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember sein. Damals hatte die EZB die Leitzinsen von 1,25% auf 1,00% abgesenkt, um die Banken mit Liquidität zu versorgen. Auf der gestrigen EZB-Ratssitzung wurden hingegen keine weiteren Änderungen bei den Leitzinsen vorgenommen. Höchstwahrscheinlich wollte die Bank of Scotland die Festgeld Zinsen im Dezember noch nicht senken, um das Weihnachtsgeschäft abzuwarten. Wer jetzt ein Festgeldkonto bei diesem Anbieter eröffnen möchte, muss hingegen mit etwas kleineren Renditen leben. Trotzdem lassen sich auch jetzt noch recht attraktive Zinsangebote nutzen. Mit unserem Festgeld Vergleich können sich Anleger stets über die neuesten Konditionen der einzelnen Anbieter informieren. 

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