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Montag, den 06. Juli 2020

Bank of Scotland – erneute Festgeld-Anhebung

07.06.2010 - Bank of Scotland – erneute Festgeld-Anhebung

Viele Banken können bei der Anpassung ihrer Zinssätze zu Geldanlagen aus den Bereichen Tagesgeld, Festgeld und anderen Produkten eher als faul bezeichnet werden. Aktuell wirkt sich diese Praxis für die Anleger eher günstig aus, denn den selten positiven Zinsveränderungen steht eine Vielzahl von Zinssenkungen gegenüber. Eines der Geldhäuser, bei denen Veränderungen fast an der Tagesordnung sind, ist die Bank of Scotland. Die schottische Bank hat in den vergangenen Wochen vor allem bei ihrem Festgeldkonto immer wieder mehr oder weniger deutliche Anpassungen vorgenommen. Wie bei anderen Banken wird auch bei der Bank of Scotland auf die veränderte Zinslage im Interbankengeschäft als Grundlage für die Korrekturen hingewiesen. Und diese Lage scheint sich momentan recht erfreulich zu entwickeln. Zumindest lässt das die Anhebung der Festgeldzinsen bei der Bank of Scotland vermuten.

Da die Bank nur drei verschiedene Laufzeiten mit fester Verzinsung anbietet, bleibt nur eine Wahlmöglichkeit von einer Zinsveränderung unberührt. Wie in früheren Fällen verändert sich der Zinssatz bei der Anlagedauer von 24 Monaten nicht, so dass die Anleger weiterhin 2,75 Prozent pro Jahr für ihre erbrachten Einlagen erhalten. Neue Zinssätze erhalten dafür die Neueinsteiger, die auf die vier- bzw. fünfjährige Laufzeit setzen möchten, um sich dauerhaft mit einer Rendite zu versorgen, die weit über dem Durchschnitt liegt.

Keine Mindestsummen notwendig für Festgeldsparer der Bank of Scotland

Um immerhin 0,10 Prozentpunkte wurden die Zinssätze bei den beiden langen Laufzeiten angehoben. So werden pro Jahr nun 3,20 Prozent (bei der Laufzeit über vier Jahre) und 3,90 Prozent (bei der Laufzeit über fünf Jahre) auf dem Referenzkonto gutgeschrieben. Mit einer Mindesteinlage müssen sich Festgeldkonto-Nutzer der Bank of Scotland auch in Zukunft nicht auseinandersetzen, so dass selbst Sparer mit geringen Rücklagen oder Bestandskunden aktiv werden können, wenn sie den höheren Zinssatz zusätzlich mit ein paar hundert Euro für sich arbeiten lassen möchten.

Wie gehabt liegt die Grenze für die Einlagensicherung bei 50.000 britischen Pfund. Bestehen bleibt auch die Besonderheit bezüglich der Gutschrift der Zinseinnahmen. Anders als bei der Mehrheit der Festgeldanbieter bietet die Bank of Scotland den Sparern die Gelegenheit, monatliche Zinsgutschriften einzurichten. Für diesen Service büßen die Anleger jedoch bei den gebotenen Laufzeiten 0,05 Prozent ihres Jahreszinses ein. Um seine Zinserträge zeitnah an anderer Stelle investieren zu können, wird mancher Anleger mit diesen geringen Zinsabzug leben können. Schließlich bringt das Festgeldkonto im Gegenzug deutlich mehr Investitionsspielraum für die Kontonutzer.

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