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Freitag, den 03. Juli 2020

Bank of Scotland hebt Festgeldzinsen nach oben an

21.10.2010 - Bank of Scotland hebt Festgeldzinsen nach oben an

Als Festgeldanleger wurde man in der letzten Zeit renditetechnisch nicht gerade verwöhnt, so dass jede Zinssteigerung eine wirklich tolle Nachricht darstellt. Genau so eine Nachricht kann die Bank of Scotland nun vermelden, denn ab dem 22.10.2010 werden die Festgeldzinsen für neu eröffnete Festgeldkonten erhöht. Wer ab 22. Oktober ein Festgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet, erhält bei einer Laufzeit von 60 Monaten künftig 3,80% anstatt wie bisher 3,60% Zinsen pro Jahr. Auch die Verzinsung für die Laufzeit von 48 Monaten steigt um 20 Basispunkte und beträgt künftig 3,30% pro Jahr. Entscheidet man sich dabei für eine monatliche Zinsgutschrift, fällt die Verzinsung bekanntlich für beide Laufzeiten 5 Basispunkte niedriger aus.

Bank of Scotland Festgeld ist durch die Einlagensicherung begrenzt

Mit der Zinserhöhung dürfte das Festgeld der Bank of Scotland ein ganzes Stück weit interessanter für potenzielle Anleger werden, zumal die Verzinsung für eine unbegrenzte Einlagenhöhe gilt. Trotzdem ist es wichtig, die Einlagensicherung vorher zu betrachten, denn diese ist auf 50.000 Euro begrenzt und damit ginge man ein Risiko ein, wenn ein höherer Betrag bei der Bank of Scotland auf einem Festgeldkonto deponiert würde. Auch wenn eine Insolvenz der Bank sehr unwahrscheinlich sein dürfte, hat gerade die letzte große Krise gezeigt, dass so etwas durchaus passieren kann.

Zinserhöhung ein positives Zeichen an die Anleger

Die Festgeld Anleger können sich über diese doch recht deutliche Anhebung der Festgeldzinsen durch die Bank of Scotland freuen, denn sie stellt definitiv ein positives Zeichen dar. Auch wenn die Leitzinsen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, kann eine solche Zinsanhebung zumindest als kleiner Hoffnungsschimmer angesehen werden, dass sich die Zinssituation bald auch längerfristig positiv verändert. Es bleibt nun abzuwarten, wie die Zinsentscheidungen anderer Anbieter in den nächsten Wochen ausfallen und wie die EZB ihre Leitzinspolitik Anfang 2011 gestalten wird.

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