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Donnerstag, den 09. Juli 2020

Bank of Scotland senkt Festgeldzinsen ab heute

06.11.2010 - Bank of Scotland senkt Festgeldzinsen ab heute

Nachdem bereits die TARGOBANK gestern für nächste Woche eine Senkung der Festgeldzinsen angekündigt hatte, legt die Bank of Scotland nun nach und zahlt ab heute ebenfalls eine geringere Rendite für Neuabschlüsse eines Festgeldkontos. Wer ab heute ein Festgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet, erhält bei einer Laufzeit von 48 Monaten künftig nur noch 3,20% anstatt 3,30% Zinsen pro Jahr. Bei 60 Monaten Laufzeit wurde der Zinssatz gar um 15 Basispunkte von 3,80% auf nun 3,65% jährlich abgesenkt, was auf jeden Fall ein deutliches Zeichen für die Verschlechterung der Konditionen auf dem Markt sein dürfte. Wer statt jährlicher Zinsgutschrift einen monatlichen Turnus wünscht, muss noch einmal mit einem Zinsabzug von 0,05 Prozentpunkten rechnen.

Festgeld der Bank of Scotland nach wie vor recht interessant

Auch mit dieser leichten Verschlechterung der Zinskonditionen steht das Festgeld der Bank of Scotland nach wie vor als recht interessantes Produkt in diesem Bereich zur Verfügung, denn es bleibt ansonsten alles beim Alten. Dabei ist die Einlagenpolitik besonders attraktiv, denn es wird weder eine Mindest- noch eine Maximaleinlage erwartet, so dass auch Kleinanleger sehr gut von diesem Festgeldkonto profitieren können. Leider liegt die Einlagensicherung nur bei ca. 50.000 Euro, so dass eine höhere Anlagesumme durchaus ein kleines aber existentes Verlustrisiko mit sich bringt.

Der Festgeldmarkt scheint sich wieder etwas abzukühlen

Der Zinsschritt der Bank of Scotland reiht sich in die jüngsten Entscheidungen der Festgeld Anbieter ein und zeigt, dass der Markt sich nach der Hochphase in den letzten Wochen wieder etwas abkühlt. Da die EZB zudem festgelegt hat, dass die Leitzinsen zunächst weiter niedrig bleiben, ist mit größeren Steigerungen der Festgeld Rendite zunächst nicht zu rechnen. Es bleibt nun abzuwarten, ob es vielleicht noch die ein oder andere attraktive Weihnachtsaktion geben wird, aber ansonsten bleibt den Anlegern nur, dieses Jahr abzuhaken und für 2011 auf bessere Zinsmöglichkeiten zu warten.

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