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Montag, den 21. September 2020

Bank of Scotland stellt 3jähriges Festgeld ein und senkt Zinsen

25.08.2010 - Bank of Scotland stellt 3jähriges Festgeld ein und senkt Zinsen

Auf dem Festgeld Markt ist aktuell eine ganze Menge los, auch wenn es leider fast immer damit zu tun hat, dass die Anbieter ihre Zinsen absenken. Leider hat auch die Bank of Scotland nun eine weitere Zinssenkung ab dem 25.08.2010 beschlossen und verkündet darüber hinaus, dass das Festgeldkonto mit einer Laufzeit von 3 Jahren ab 26. August 2010 nicht mehr angeboten wird. Damit stehen den potenziellen Festgeld Anlegern nur noch die Anlagezeiträume von 48 und 60 Monaten zur Verfügung, um bei der Bank of Scotland zu investieren.

Spitzenzinssatz der Bank of Scotland sinkt auf 3,55% pro Jahr

Die Festgeldzinsen sinken bei der Bank of Scotland ab 25. August um jeweils 15 Basispunkte, so dass man bei Neueröffnung eines Festgeldkontos dort ab sofort nur noch 3,00% bei 48 Monaten und 3,55% bei 60 Monaten Laufzeit erhält. Wählt man statt der üblichen jährlichen Zinsgutschrift die monatliche, verringern sich die Zinssätze noch einmal um jeweils 0,05 Prozentpunkte. Damit bietet die Bank of Scotland nach wie vor ein recht interessantes Festgeldkonto, wenn man bedenkt, dass andere Banken mittlerweile die 3%-Grenze unterschritten haben. Alle Anleger, die jedoch von der Bindung her etwas flexibler bleiben wollte, werden die Laufzeit von 3 Jahren wohl schmerzlich vermissen.

Auch die Bank of Scotland kann kein ermutigendes Signal an die Festgeldanleger senden

Mit der Zinssenkung bleibt die Bank of Scotland noch im Rahmen, da die Zinssätze lediglich um 15 Basispunkte vermindert wurden, jedoch ist die Symbolik auf dem Festgeld Markt aktuell eindeutig negativ und verlängert die Phase der niedrigen Zinsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich bald etwas tut, denn spätestens, wenn die Inflation anziehen wird und die Leitzinsen nicht ansteigen, dürfte ansonsten von der recht mageren Rendite kaum etwas an Wertsteigerung übrig bleiben.

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