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Montag, den 06. Juli 2020

SWK Bank senkt Zinsen im kurzen Laufzeitbereich

25.08.2010 - SWK Bank senkt Zinsen im kurzen Laufzeitbereich

Auf dem Festgeld Markt gab es bereits zuletzt fast nur negative Meldungen über Zinssenkungen und nun scheint auch die SWK Bank in diesen Tenor mit einzustimmen und hat für den 25. August 2010 eine Senkung der Festgeldzinsen festgelegt. Wer ab heute ein Festgeldkonto bei der SWK Bank eröffnet, bekommt nämlich nur noch 1,75% statt wie bisher 2,10% bei einer Laufzeit von 12 Monaten, was eine Absenkung um 35 Basispunkte mit sich bringt. Darüber hinaus sind auch die Laufzeiten von 6 Monaten (von 1,50 auf 1,25% pro Jahr) und 2 Jahren (von 2,60 auf 2,25% pro Jahr) betroffen.

Höchstzins bleibt weiterhin bei 3,30% pro Jahr

Die langen Laufzeiten von 36 und 48 Monaten hat die SWK Bank hingegen nicht verändert, denn es werden weiterhin 3,10% beziehungsweise 3,30% pro Jahr vergütet. Trotzdem fällt die Zinssenkung mit 35 Basispunkten recht deutlich aus, was für die Anleger insgesamt kein gutes Zeichen darstellen dürfte. Mit einer Mindesteinlage von 10.000 Euro ist das Festgeldkonto der SWK Bank zudem nicht für Kleinanleger geeignet, sondern eher für die Anlegergruppe, die schon ein wenig Kapital zur Verfügung hat. Darüber hinaus werden die Einlagen auf dem Festgeldkonto der SWK Bank nur bis zu einem Betrag von 50.000 Euro im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung abgesichert, was ebenfalls ein wichtiger Punkt ist.

Festgeld Anleger müssen weiter auf positive Meldungen warten  

Mit der Zinssenkung der SWK Bank erhalten die Festgeld Anleger erneut ein eher negatives Signal über die Entwicklung der Renditen auf dem Festgeld Markt. Überraschenderweise greift die SWK Bank dabei nicht in die langfristigen Zinssätze ein, sondern kürzt vor allem im kurzen Laufzeitbereich, was mit viel positiver Energie auch als gutes Zeichen gesehen werden könnte, denn wenn eine Bank die kurzfristigen Festgeldzinsen kappt, möchte sie eine längere Zinsbindung und geht in naher bis mittlerer Zukunft wohl von Zinssteigerungen aus. So lange bleibt den Anlegern nur, abzuwarten und auf befreiende Nachrichten zu hoffen.

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