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Dienstag, den 14. Juli 2020

Verbesserungen bei allen Laufzeiten der Bank of Scotland

29.07.2010 - Verbesserungen bei allen Laufzeiten der Bank of Scotland

Ein schönes deutsches Sprichwort besagt, dass Ausnahmen Regeln bestätigen. Die Anwendung der Redewendung könnte nun auch im Falle der Bank of Scotland in Frage kommen. Denn zuletzt schien es fast so, als würden Anpassungen der Zinssätze bei den verschiedenen Festgeldkonten, die Verbraucher hierzulande für sich arbeiten lassen können, durch die anbietenden Banken zunehmend zur Mitte der Woche vorgenommen. Nicht so bei der britischen Bank of Scotland. Hier mussten sich die Kunden bis zum heutigen Tage gedulden, bis es erneut zu zinslichen Veränderungen kommt. Bestätigen kann die erneute Modifizierung der gebotenen Zinssätze aber in jedem Fall, dass die Abstände zwischen den Anpassungen der Zinssätze an die veränderten Bedingungen des Marktes inzwischen in immer kürzeren Abständen erfolgen. Denn erst vor knapp eineinhalb Wochen hat das britische Institut mit einer Zinsanpassung mediale Aufmerksamkeit erhalten.
 
Dieses Mal jedoch fallen die Korrekturen durchweg zugunsten der Sparer aus, die sich für ein Festgeld-Konto der Bank of Scotland entscheiden. Überraschend an der Meldung des Institutes ist auch die Tatsache, dass bei allen drei Laufzeiten, die Kunden nutzen können, Veränderungen ins Haus stehen. Und diese sind durchgängig positiv. Den Anfang macht die Laufzeit mit einer Investitionsdauer von drei Jahren. Hier steigt die jährliche Verzinsung von bisher 2,50 auf nun 2,65 Prozentpunkte an. Die Anleger können auf Wunsch auch eine monatliche Gutschrift der Zinserträge vornehmen lassen. Diesen Sonderservice lässt sich die Bank of Scotland allerdings mit 0,05 Prozent des Jahreszinssatzes bezahlen, so dass Kunden bei dieser Form der Gutschrift nur 2,60 Prozent Zinsen pro Jahr überwiesen bekommen.
 
Ein Konto für alle
 
Um ein Zehntelprozent geht es mit den Zinsen bei den Festgeld-Laufzeiten über vier und fünf Jahre bergauf. Aus vormals 3,15 Prozent bei der Laufzeit über vier Jahre werden damit 3,25 Prozent pro Jahr bei Auswahl der jährlichen Gutschrift der Zinsen. Fällt die Wahl der Anleger zugunsten der monatlichen Zinsgutschrift liegt der Zinssatz entsprechend bei 3,20 Prozent. Anlagevertrauen über einen Zeitraum von fünf Jahren bringt den Festgeld-Kunden der Bank of Scotland bei jährlicher Gutschrift der Zinserträge neuerdings 3,90 Prozent pro Jahr ein. Bei monatlicher Gutschrift gibt’s 3,85 Prozent. Damit rückt das Unternehmen mit Sitz im schottischen Edinburgh nochmals ein gutes Stück näher an die Spitze der Festgeldvergleiche. Vorteilhaft erweist sich für Anleger in spe insbesondere, dass die Bank ihren Kunden keinen Mindestanlagebetrag abverlangt, damit ein Festgeld-Konto eröffnet werden kann. Kundengelder sind über die britische Einlagensicherung bis maximal 50.000 Pfund gegen Ausfälle geschützt.

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