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Mittwoch, den 08. Juli 2020

Zinssparen - wie Sie 2014 die Inflation schlagen

15.01.2014 - Zinssparen - wie Sie 2014 die Inflation schlagen

Sprint 2014Angesichts niedriger Zinsen hat in Deutschland mancher Sparer
bereits kapituliert und kümmert sich kaum noch um das Thema Geldanlage. Und wie der jüngste Fall der Windkraftfirma Prokon zeigt, sind selbst alternative Investments kein Schutz vor Ausfallrisiken. Sparer können dieses Jahr aber immer noch nutzen, um die Inflation zu schlagen. Denn Geld einfach unverzinst unterm Kopfkissen oder auf dem Girokonto liegen zu lassen, ist immer die schlechteste Option. (Anmerkung: Lesen Sie hierzu auch unsere News -> Kleinvieh macht auch Mist)
 
Der Grund: Die Preissteigerung führt zu einem schleichenden Verlust der Kaufkraft. Halten Sparer heute 1.000 Euro in den Händen, können sich Verbraucher bereits ein hochwertiges 3D-TV-Gerät mit dieser Summe kaufen. In fünf Jahren muss es allerdings schon etwas mehr Kapital sein. Bei einer Inflationsrate von einem Prozent brauchen Sparer dann schon 1.051 Euro.
 
Welche Geldanlagen schlagen die Inflation
 
Generell ist die Inflationsrate für viele Anleger die Messlatte. Ergibt die Rendite nach Abzug der Inflationsrate immer noch einen Ertrag, lohnt sich das Investment. In Frage kommen an dieser Stelle verschiedene Instrumente, wie:
 
  •  Aktien,
  •  Anleihen,
  •  Anteile an Investmentfonds oder
  •  Staatspapiere.
 
Deren gemeinsamer Nenner sind Ausfallrisiken. Jede Anlageform, die an Börsenkurse gekoppelt ist, verändert sich in ihrem Wert. Wer im Spätsommer 2011 (Preis pro Unze von bis zu mehr als 1.800 US-Dollar) beispielsweise beim Gold zugeschlagen hat, dürfte den Einstieg in das Edelmetall bitter bereut haben (Preis pro Unze im Januar 2014 rund 1.250 US-Dollar).
 
Zinsen, die bei Banken erwirtschaftet werden, versprechen dank der Einlagesicherung mehr Sicherheit - hier geht es (wenn auch mühsam) nur bergauf. Übrigens: In den vergangenen drei Jahren ist die Inflationsrate kontinuierlich gesunken - von 2,1 Prozent im Jahr 2011 auf nur noch 1,5 Prozent im Jahr 2013. Und genau diese Werte gilt es mit der richtigen Anlagestrategie zu schlagen. Aus Sicht der Redaktion kommt für Zinssparer, die mittelfristig flexibel bleiben wollen, hier nur eine Option in Frage - das Festgeld.
 
Letzteres verspricht einen deutlichen Zinsvorsprung - wenn man die TOP-3 (Stand 15.01.2014) unseres Festgeldvergleich betrachtet.
 
Ertrag im Vergleich zum Kaufkraftverlust für 36 Monate (für 5.000 Euro Anlagesumme)
 
DenizBank AG
2,15 Prozent
329,48 Euro
VTB
2,10 Prozent
321,66 Euro
Creditplus
2,01 Prozent
307,60 Euro
Inflationsrate (2013)
1,48 Prozent
215,59 Euro
 
Ertrag im Vergleich zum Kaufkraftverlust für 24 Monate (für 5.000 Euro Anlagesumme)
 
DenizBank AG
1,90 Prozent
191,80 Euro
Creditplus
1,85 Prozent
186,71 Euro
pbbdirekt
1,75 Prozent
176,53 Euro
Inflationsrate (2013)
1,48 Prozent
144,78 Euro
 
Wichtig: Da sich die Entwicklung der Inflationsrate nur schwer über einen mehrjährigen Zeitraum prognostizieren lässt und auch Zinsänderungen für Geldanlagen Schwankungen unterliegen, sichern Anlagezeiträume von maximal 36 Monaten Rendite bei gleichzeitiger Flexibilität.


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