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Montag, den 02. August 2021

TARGOBANK nimmt dezente Anpassungen der Festgeldzinsen vor

06.09.2010 - TARGOBANK nimmt dezente Anpassungen der Festgeldzinsen vor

Wer heute in Festgeld investieren möchte, muss sich mit recht niedrigen Renditen zufrieden geben, denn auf dem Festgeld Markt ging es zinstechnisch in den letzten beiden Jahren stetig bergab. Die TARGOBANK passt bereits seit einiger Zeit wöchentlich ihre Festgeldzinsen an die Gegebenheiten auf den Kapitalmärkten an und kann somit als eine Art Barometer für die Zinsentwicklung bezeichnet werden. Die Zinsanpassung zum 08.09.2010 fällt dabei zwiespältig aus, weil es sowohl Zinserhöhungen als auch Zinssenkungen gibt, die nachfolgend etwas genauer beschrieben werden.

Spitzenzins steigt auf 2,80% pro Jahr – kürzere Laufzeiten werden leicht abgesenkt

Ab 08. September erhält ein Anleger für ein neues Festgeldkonto bei der TARGOBANK 2,80% statt wie bisher 2,75% Festgeldzinsen bei einer Laufzeit von 6 Jahren. Als weitere Zinsschritte wurden die Renditen für die Laufzeit von 3 Jahren (von 1,95 auf 1,90% pro Jahr), 2 Jahren (von 1,65% auf 1,55% pro Jahr) und 1 Monat (von 0,45% auf 0,40% pro Jahr) gesenkt. Alle Veränderungen fallen dabei sehr dezent aus, denn der größte Schritt beträgt gerade einmal 10 Basispunkte, wobei hier natürlich letztlich die Zinssenkungen wieder einmal überwiegen.

Die Zinsveränderungen der TARGOBANK geben kaum Marktsignale

Schaut man sich die Zinsschritte der TARGOBANK einmal genauer an, so lässt sich feststellen, dass der Markt aktuell recht stabil auf niedrigem Niveau verbleibt. Natürlich ist eine leichte Erhöhung des Spitzenzinssatzes ein positives Zeichen, jedoch fällt diese sehr gering aus und die gleichzeitigen Senkungen bei kürzeren Laufzeiten sind unter dem Strich wahrscheinlich sogar relevanter für die Anleger, da sich bei der aktuellen Zinssituation kaum jemand wirklich lange binden möchte. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Festgeldzinsen weiter entwickeln werden, jedoch kann man davon ausgehen, dass sich in diesem Jahr nicht mehr allzu viel tun wird, nachdem die EZB bereits Hinweise darauf gegeben hat, dass bis zum Januar 2011 keine Veränderungen an der Zinspolitik vorgenommen werden.

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